Aktuelles für Gesetzlich Versicherte: Bitte beachten Sie, dass nur sehr wenig Therapiekapazitäten für gesetzlich Versicherte im Rahmen der Kostenerstattung zur Verfügung stehen!
Aktuelles für Privatversicherte: Die erst seit 01.07.2024 gültigen analogen Abrechnungsempfehlungen und damit einhergehenden Honorarerhöhungen werden offenbar von einigen privaten Versicherungen nicht in voller Höhe erstattet. Dies kann dazu führen, dass Sie einen Eigenanteil (Differenzbetrag) leisten müssen. Fragen Sie am besten vorher bei Ihrer Kasse nach!
Kosten und Zugangswege
Diese Praxis wird als Privatpraxis geführt. Dennoch ist auch für gesetzlich Versicherte unter bestimmten Bedingungen die Behandlung in der Praxis möglich.
Die Abrechnung richtet sich nach der GOP (Gebührenordnung für Psychotherapeuten) und den Gemeinsamen Abrechnungsempfehlungen der Bundesärztekammer, der Bundespsychotherapeutenkammer, dem Verband der Privaten Krankenversicherung und den Beihilfestellen von Bund und Ländern zur Erbringung neuer psychotherapeutischer Leistungen, gültig ab 01.07.2024
Private Krankenversicherung
Beihilfe
Selbstzahlung
Gesetzliche Krankenversicherung
Wie ist der Ablauf?
Sprechstunden und Probatorische Sitzungen:
Neben der Beurteilung der Therapieindikation und Behandlungsnotwendigkeit, wird u.a. eine umfangreiche Anamnese aller psychischen und körperlichen Beschwerden und Ihre Biografie erhoben, sowie Diagnostik (u.a. mit Hilfe von psychologischen Testungen) durchgeführt. Gemeinsam werden wir Ihr Anliegen und das Problemverhalten beleuchten und überlegen, welche Ziele Sie erreichen möchten, um anschließend einen Behandlungsplan entwickeln zu können. Zudem schauen wir beidseitig, ob wir uns die Zusammenarbeit vorstellen können und beantragen ggf. die ambulante Psychotherapie.
Entscheidung für
- Einzeltherapie oder Gruppentherapie
- Kurzzeittherapie (24 Sitzungen)
- Langzeittherapie (60 Sitzungen)
Falls Ihr Kostenträger für die Bewilligung der Kostenübernahme einen Bericht an einen Gutachter verlangt, wird dieser von mir angefertigt. Dies verlängert den Prozess.
Psychotherapie Sitzungen:
Zu Beginn geht es darum, die Verhaltensweisen, die bei Ihnen mit Schwierigkeiten oder Belastungen in Zusammenhang stehen, zu erkennen, zu verstehen und in Bezug zu eigenen lerngeschichtlichen Prägungen zu setzen. Wir schauen uns gemeinsam die verschiedenen Ebenen des Erlebens (Emotionen, Gedanken, Körperreaktionen und Verhalten) und bereits bestehende Stärken und Ressourcen an, erarbeiten uns Ihr individuelles Störungsbild vor dem Hintergrund störungsspezifischer Wissensvermittlung (Psychoedukation) und entwickeln individuelle Veränderungsziele und therapeutische Teilziele (z.B. neue Denk- und Verhaltensweisen).
Im Anschluss wird mit den genannten Methoden an der Erreichung Ihrer Ziele gearbeitet. Hierbei findet ein Großteil der Arbeit zwischen den Sitzungen in Ihrer eigenverantwortlichen Mitarbeit statt. Diese kann z.B. in Form von konkreten Übungen, Arbeitsblättern oder besprochenen Hausaufgaben (Beobachtung und Veränderung von Gedanken- und Verhaltensmustern) begleitet werden.
Durch aktives Zuhören, gezielte Fragetechniken und wissenschaftlich fundierte, störungsspezifische Interventionen wird die Selbstreflexion gefördert, neue Denkanstöße gesetzt und Strategien („Werkzeuge“) vermittelt, um Herausforderungen im Alltag - auch nach der Therapie - eigenständig bewältigen und das Leben bedürfnisorientiert gestalten zu können.
Rückfallprophylaxe: Im Fokus steht hier die Aufrechterhaltung des bisher Erreichten. Dabei können zum Beispiel Frühwarnzeichen erarbeitet und hilfreiche Strategien zur Stabilisierung besprochen werden. In dieser Zeit finden die Sitzungen meist in größeren Zeitabständen statt.